Berufsbild Feuerwehrfrau/mann
Ausbildung
Wie verläuft die Grundausbildung im mittleren feuerwehrtechnischen
Dienst ?
In einem sechsmonatigen Grundlehrgang wird das Rüstzeug für
den neuen Beruf erlernt. Der gesamte Vorbereitungsdienst dauert 9 Monate.
Folgende Ausbildungsinhalte werden gelehrt:
• Deutsch und Staatsbürgerkunde
• Naturwissenschaft und Technik
• Recht und Verwaltung
• Organisation und Dienstbetrieb
• Fahrzeug und Gerätekunde
• Einsatzlehre
• Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz
• Gefährliche Stoffe und Güter
Die Ausbildung zum Rettungssanitäter (inklusive einem Praktikum
in einem Krankenhaus und auf einer Rettungswache) sowie der Erwerb des
Deutschen Sportabzeichens und des Bayerischen Rettungsschwimmerabzeichens
ist ein in der Grundausbildung eingeschlossenes Pflichtprogramm. Nach
Beendigung des Grundlehrganges erfolgt die Anstellungsprüfung.
Mit Bestehen der Prüfung wird man einer der 5 Feuerwachen zugeteilt
und leistet Dienst – jede Schicht umfaßt 24 h Dienst –
nach einem festgelegten Dienstplan. Im Anschluß an die Grundausbildung
erfolgt für alle noch die Ausbildung zum Maschinisten sowie der
Erwerb des Führerscheins der Klasse CE.
Erfolgt eine Übernahme nach der Ausbildung ?
Da die Berufsfeuerwehr nur bedarfsgerecht ausbildet, besteht im Falle
einer bestandenen Anstellungsprüfung in der Regel eine Übernahme
in das Beamtenverhältniss auf Probe.
Welche weiteren Aus- und Fortbildungen gibt es ?
Je nach Eignung und dienstlicher Notwendigkeit, erfolgen Ausbildungen
für Sonderfunktionen, z.B. als Taucher oder Höhenretter. Um
den hohen Qualitätsstandard zu sichern, erfolgt im Schichtdienst
eine kontinuierliche Weiterbildung.
Bestehen Aufstiegsmöglichkeiten ?
Je nach Ausbildung, Eignung und Bedarf besteht die Möglichkeit
nach frühestens vier Jahren am Gruppenführerlehrgang teilnehmen.
Nach Abschluß der Weiterbildung werden diese Beamten in mittleren
Führungsfunktionen bei der Berufsfeuerwehr eingesetzt und können
das Spitzenamt A 9 Z des mittleren Dienstes erreichen.
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