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Wache 3

Für die vorgesehene Erweiterung des unmittelbar an die Zentralwache
angrenzenden Germanischen Nationalmuseums lag es nahe, hierfür das
Wachgrundstück zu verwenden, wozu man sich letztendlich auch entschlossen
hat. Voraussetzung für eine entsprechende Verwirklichung war jedoch
die Errichtung der Feuerwache Mitte (heute Feuerwache 3) an einem geeigneten
Standort. Nach Prüfung mehrerer hierfür in Frage kommenden Grundstücke
wurde schließlich im Jahre 1953 ein geeignetes Grundstück am
Jakobsplatz in Aussicht genommen. Die Wache wurde als verstärkte
Gruppenwache (Löschfahrzeug und Drehleiter) mit Verwaltungsgebäude
und Werkstättentrakt geplant.
Im Juli 1959 nahm man als 1. Bauabschnitt die Errichtung des 3-geschossigen
Wachgebäudes in Angriff. Die Mannschafts- und Aufenthaltsräume
mit den erforderlichen Sozialräumen, sowie Büroräume der
Wachleitung liegen im 1. und 2. Obergeschoss. Im Oktober 1960 ging die
Wache in Betrieb.
Im Juli 1963 wurde der 2. Bauabschnitt mit den Arbeiten für ein Werkstattgebäude
begonnen. Dieser, Kfz-Werkstätte, Schlosserei und Schreinerei enthaltende
Werkstättentrakt konnte im August 1964 seiner Bestimmung übergeben
werden.
Die Errichtung des zunächst geplanten Verwaltungsgebäudes war
infolge eintretender Schwierigkeiten bei der Grundstücksbeschaffung
nicht mehr möglich. Auf der Feuerwache 3 versehen momentan 13 Feuerwehrmänner
ihren Dienst. Sie sind in der Chemieschutzwerkstatt (Reinigung und Prüfung
der Chemieschutzanzüge), der Flaschnerei und im Vorbeugenden Brandschutz,
sowie der Planung für Hydranten und Löschwasserversorgung eingebunden.
Aufgrund der Chemieschutzwerkstatt und der Stationierung des Gerätewagen-Gefahrgut
bekam die Wache den Spitznamen „Umweltschutzwache“.
Lüftbilder zur Wache 3 erhalten sie hier > Nürnberg Luftbild
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