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© Thomas Huber

   
 

Wache 3

Für die vorgesehene Erweiterung des unmittelbar an die Zentralwache angrenzenden Germanischen Nationalmuseums lag es nahe, hierfür das Wachgrundstück zu verwenden, wozu man sich letztendlich auch entschlossen hat. Voraussetzung für eine entsprechende Verwirklichung war jedoch die Errichtung der Feuerwache Mitte (heute Feuerwache 3) an einem geeigneten Standort. Nach Prüfung mehrerer hierfür in Frage kommenden Grundstücke wurde schließlich im Jahre 1953 ein geeignetes Grundstück am Jakobsplatz in Aussicht genommen. Die Wache wurde als verstärkte Gruppenwache (Löschfahrzeug und Drehleiter) mit Verwaltungsgebäude und Werkstättentrakt geplant.
Im Juli 1959 nahm man als 1. Bauabschnitt die Errichtung des 3-geschossigen Wachgebäudes in Angriff. Die Mannschafts- und Aufenthaltsräume mit den erforderlichen Sozialräumen, sowie Büroräume der Wachleitung liegen im 1. und 2. Obergeschoss. Im Oktober 1960 ging die Wache in Betrieb.
Im Juli 1963 wurde der 2. Bauabschnitt mit den Arbeiten für ein Werkstattgebäude begonnen. Dieser, Kfz-Werkstätte, Schlosserei und Schreinerei enthaltende Werkstättentrakt konnte im August 1964 seiner Bestimmung übergeben werden.
Die Errichtung des zunächst geplanten Verwaltungsgebäudes war infolge eintretender Schwierigkeiten bei der Grundstücksbeschaffung nicht mehr möglich. Auf der Feuerwache 3 versehen momentan 13 Feuerwehrmänner ihren Dienst. Sie sind in der Chemieschutzwerkstatt (Reinigung und Prüfung der Chemieschutzanzüge), der Flaschnerei und im Vorbeugenden Brandschutz, sowie der Planung für Hydranten und Löschwasserversorgung eingebunden. Aufgrund der Chemieschutzwerkstatt und der Stationierung des Gerätewagen-Gefahrgut bekam die Wache den Spitznamen „Umweltschutzwache“.

 Lüftbilder zur Wache 3 erhalten sie hier > Nürnberg Luftbild

Version 4.1

2010